Aus- und Weiterbildung

Sie sind auf der Suche nach einer Aus- oder Weiterbildung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements?

Unser Ressort „Aus- und Weiterbildung“ hat sich zum Ziel gesetzt, Qualitätsstandards für Aus- und Weiterbildungen im BGM zu schaffen und diese im Markt zu etablieren.

Dazu haben wir Bildungsempfehlungen zur Ausbildung von Gesundheitsmanagern/ -innen erarbeitet, die Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildung weiterhelfen sollen. Der Ablauf der Ausbildung kann sich wie folgt gliedern:

Hintergrund zu Bildungsempfehlungen

Trotz wachsender Bedeutsamkeit ist das Berufsbild des „Gesundheitsmanagers im Betrieb“ derzeit weder geregelt, noch geschützt. Durch steigende rechtliche Anforderungen, Zertifizierungsdrücke, veränderte Belastungskonfigurationen [insbesondere zunehmende psychosoziale Belastungen] sowie die soziodemographischen Veränderungen [insbesondere Wertewandel, Alterung] steigt die Nachfrage nach professionellen fachlichen Trägern enorm. Analysiert man den bestehenden Ausbildungsmarkt, stößt man auf diverse Aus-, Fort- und Weiterbildungslehrgänge im Bereich des BGM. Die Eingangsvoraussetzungen, der Ausbildungsumfang, Titel und Preise differieren stark. Das Ressort „Aus- und Weiterbildung“ des Bundesverbandes Betriebliches Gesundheitsmanagement [BBGM e.V.] hat aus diesen Gründen einheitliche Fortbildungsstandards zur Ausbildung betrieblicher Akteure im BGM entwickelt. Der BBGM

e.V. selbst tritt nicht als Ausbilder in Erscheinung, sondern sieht seine Rolle als Impulsgeber und Unterstützer der Ausbildungsinstitutionen und Interessenten. Indem der BBGM e.V. Richtlinien und Kriterien für die Ausbildung definiert, können ab sofort Anbieter zertifiziert und interessierten Personen Empfehlungen ausgesprochen werden. Für die Ausbildungsempfehlungen war es dem BBGM e.V. außerdem wichtig, dass möglichst viele Anbieter eingebunden und deren Perspektiven berücksichtigt wurden. In mehreren Abstimmungsrunden und Fachtagungen von 2011 bis 2013 wurden die Empfehlungen sukzessive in die nun vorliegende Form entwickelt. Demnach ergibt sich eine relativ offene Struktur, die individuelle Realisierungen zulässt und einen Quereinstieg ermöglicht.

Ausbildungsstufe 1 – Wissen

Im Grundlagenseminar [Basiswissen], bei dem eine Dauer von 5 Tagen empfohlen wird, muss Wissen zu folgenden Themen vermittelt werden:

  • Grundlagen von Gesundheit und Krankheit
  • Arbeitswissenschaftliche Grundlagen
  • Medizinische Grundlagen
  • Arbeit, Organisation und gesetzliche Grundlagen/rechtliche Rahmenbedingungen
  • Gesundheitspolitik und Gesundheitsmarkt
  • Management und Grundlagen eines BGM
  • Notwendige Kompetenzen in einem BGM

Zu empfehlen ist zudem eine sich diesem Seminar anschließende Selbstlernphase der Teilnehmer/-innen, in der alle gelernten Inhalte selbstständig und individuell vertieft werden können. Dies kann z.B. anhand einer fortlaufend aktualisierten, durch die Ausbildungsinstitution zur Verfügung zu stellenden Literaturliste geschehen. Denkbar sind aber auch programmierte Lern-CDs, Lernmanuale, Internetplattformen o.ä.. Die Ausbildungsstufe I dient der Vorbereitung der Teilnehmer/-innen auf die schriftliche Prüfung I (Wissen).

Ausbildungsstufe 2 – Methoden & Anwendung

Die Ausbildungsstufe II [Methoden & Anwendung] kann nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildungsstufe I [Wissen] angeschlossen werden. Für die zweite Ausbildungsstufe empfiehlt der BBGM e.V. die Durchführung eines Fallstudienseminars [ca. 5 Tage]. In diesem Seminar soll eine komplexe Fallstudie durchgeführt werden um den methodischen Hintergrund des BGM zu erfahren und exemplarisch einzuüben. In diesem Zuge werden die notwendigen Kompetenzen zur Steuerung des BGM [Managementkreislauf] und der Umgang mit Konflikten und Barrieren in der Praxis vermittelt. Im Fallstudienseminar müssen folgende Inhalte/Themen vermittelt und angewendet werden:

  • strategische, taktische und operative Planung [Projektmanagement]
  • qualitative und quantitative Analysemethoden
  • Ableitung konkreter Ziele und Maßnahmen
  • Qualitätssicherung/Controlling
  • Umgang mit Barrieren im Projekt [Interessenskonflikte, Informationsdefizite]
  • Evaluation
  • Handlungsanpassung und Nachhaltigkeitssicherung
  • Dokumentation und Informationsweiterleitung
  • Marketing, Gesundheitskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Reflexion der Fallstudie

Die Ausbildungsstufe II dient der Vorbereitung der Teilnehmer/-innen auf die schriftliche Prüfung II (Methoden & Anwendung).

Eingangsvoraussetzungen für Teilnehmer/-innen

Die Teilnehmer/-innen der Ausbildung haben bestimmte Eingangsvoraussetzungen zu erfüllen. Für die Teilnahme an der Ausbildungsstufe I [Wissen] und Ausbildungsstufe II [Methoden und Anwendung] sind ein abgeschlossenes Hoch- oder Fachhochschulstudium, eine erfolgreich abgeschlossene Fachschulausbildung oder die Ausbildung zum Techniker/Meister nötig. Die Interessenten können auch durch Vorlegen von Zeugnissen bzw. auf andere Weise glaubhaft versichern, dass sie Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die eine Zulassung zur Ausbildung/Prüfung rechtfertigen. Der Nachweis einer einschlägigen Berufserfahrung ist auf dieser Qualifizierungsstufe noch nicht erforderlich. Die Überprüfung der Eingangsvoraussetzungen obliegt den Ausbildungsinstitutionen.

Prüfungsstellung durch den BBGM e. V.

Für alle Ausbildungsstufen erstellt der BBGM e.V. einen Pool von Prüfungsfragen. Diese können von den zertifizierten Ausbildungsinstitutionen abgerufen werden. Zudem werden durch den BBGM e.V. Probeprüfungen zur Verfügung gestellt. Der Pool an Prüfungsfragen wird sukzessive erweitert/erneuert. Der BBGM e.V. hat eine Prüfungsordnung erstellt, die im Fall der Prüfungsstellung durch den BBGM e.V. zur Geltung kommt. In der Prüfungsordnung sind unter anderem Anmeldefristen, Bestehensgrenzen sowie Wiederholungsprüfungen geregelt. Es liegt in der Verantwortung der zertifizierten Ausbildungsinstitutionen, ihre Teilnehmer/-innen angemessen auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereiten.

Schriftliche Prüfung 1 – Wissen

Die schriftliche Prüfung I (Wissen) dient dem Nachweis der in Ausbildungsstufe I angestrebten Fähigkeiten, Fertigkeiten & Kompetenzen. Der BBGM e.V. hat für die Prüfung I (Wissen) einen Pool von offenen und geschlossenen Prüfungsfragen entwickelt, der die empfohlenen Inhalte der

Ausbildungsstufe I abdeckt und etwa 4-6mal so viele Fragen enthält, wie letztendlich in der Prüfung gestellt werden. Die Fragen werden jährlich erweitert/ergänzt/verändert. Für die Prüfung werden ca. 15-20 Fragen zufällig ausgewählt. Etwa 2/3 haben Multiple-Choice-Charakter und ca. 1/3 werden als offene Fragen gestellt. Für die Prüfung I (Wissen) sind 60 Minuten Prüfungszeit vorgesehen. Alle Personen, welche die unter 2.3 genannten Eingangsvoraussetzungen zur Teilnahme an den Ausbildungsstufen erfüllen, sind berechtigt, sich über ihre Ausbildungsinstitutionen zur schriftlichen Prüfung I (Wissen) anzumelden. Quereinsteigern ist es somit möglich, direkt die Prüfung abzulegen ohne vorher das Bildungsangebot der Institution genutzt zu haben. Eine direkte Anmeldung über den BBGM e.V. ist nicht möglich. Wer die schriftliche Prüfung I Wissen) erfolgreich abgeschlossen hat, erhält das Zertifikat „Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM)“.

Schriftliche Prüfung 2 – Methoden & Anwendung

Die schriftliche Prüfung II [Methoden & Anwendung] dient dem Nachweis der in Ausbildungsstufe II angestrebten Fähigkeiten, Fertigkeiten & Kompetenzen.

Der BBGM e.V. hat für die Prüfung II [Methoden & Anwendung] einen Pool von offenen und geschlossenen Prüfungsfragen entwickelt, der die empfohlenen Inhalte der Ausbildungsstufe II abdeckt und etwa 4-6mal so viele Fragen enthält, wie letztendlich in der Prüfung gestellt werden. Die Fragen werden jährlich erweitert/ergänzt/verändert. Für die Prüfung werden ca. 6-8 offene Fragen gestellt. Die Fragen haben offenen Charakter [Situationsbeschreibung]. Aus der beschriebenen Situation heraus muss der Prüfling konkrete Handlungsvorschläge darstellen. Für die Prüfung II [Methoden & Anwendung] sind 90 Minuten Prüfungszeit vorgesehen. Alle Personen, welche die schriftliche Prüfung I [Wissen] erfolgreich abgeschlossen haben und an der Ausbildungsstufe II teilgenommen haben [hier ist ein Nachweis durch die Ausbildungsinstitution zu erbringen], sind berechtigt, sich über ihre Ausbildungsinstitutionen zur schriftlichen Prüfung II [Methoden & Anwendung] anzumelden. Ein Quereinstieg ist hier also nicht Ressort Aus- und Weiterbildung Ausbildungsempfehlungen | BBGM e.V.| Seite 8 möglich. Ebenso ist es nicht möglich, sich direkt für die Prüfung II [Methoden & Anwendung] beim BBGM e.V. anzumelden. Der erfolgreiche Abschluss der schriftlichen Prüfung II [Methoden & Anwendung] ist eine Voraussetzung zum Erhalt des Zertifikats „Betriebliche/-r Gesundheitsmanager/-in [BBGM]“. Zum Erhalt sind weiterhin mindestens 24 Monate fachbezogene Berufserfahrung nachzuweisen. Diese Berufserfahrung kann vor der Prüfung erworben worden sein, bzw. im Laufe oder nach der Ausbildung erworben werden.

Ablauf der Prüfungen

Die zertifizierte Ausbildungsinstitution meldet einen Prüfungstermin mind. 4 Wochen vorher unter Nennung der Ausbildungsstufe, des Termins, des Ortes und der voraussichtlichen Teilnehmer/innen beim BBGM e.V. an. In diesem Zusammenhang sendet die Ausbildungsinstitution auch ein Berechtigungsformular zur Speicherung von personenbezogenen Daten der Teilnehmer/-innen. Der BBGM e.V. stellt daraufhin die Prüfungsunterlagen und Prüfungsfragen zusammen, versieht die Prüfungen mit dem jeweiligen Namen, fortlaufenden Nummern und BBGM-Stempel. Die personalisierten Prüfungen werden unmittelbar vor dem Prüfungstermin versiegelt an die Ausbildungsinstitution geschickt. Die Ausbildungsinstitution führt die Prüfung durch und schickt die beantworteten Prüfungsfragen zurück an den BBGM e.V.. Es müssen alle Prüfungsbögen zurückgeschickt werden, ggf. auch von Teilnehmer/-innen, die nicht an der Prüfung teilgenommen haben oder Prüfungsbögen, die aus irgendwelchen Gründen nicht oder nur unvollständig ausgefüllt

wurden. Danach erfolgt die Korrektur durch Prüfer/-innen des BBGM e.V.. Nachdem die Prüfungen korrigiert worden sind, werden diese ggf. inkl. der erreichten BBGM-Zertifikate bei bestandener Prüfung, an die Ausbildungsinstitution zurückgeschickt. Eine Kopie der Prüfung verbleibt 5 Jahre beim BBGM e.V. zur Archivierung und wird nach Ablauf dieser Frist datenschutzgerecht vernichtet. Die Teilnehmer/-innen an BBGM-Prüfungen werden zudem dauerhaft in einer elektronischen Liste geführt. Folgende Daten werden gespeichert: Vorname, Name, Geburtsdatum, Adresse, Ausbildungsinstitution, erreichter Ausbildungsstand, Telefonnummer und E-Mail.

Kosten der Prüfungen

Die Kosten der Prüfung belaufen sich pro abgenommener Prüfung auf

  • 160 €* für Teil I [Wissen]

Davon gehen 100 €* an den BBGM e.V. [für Verwaltung, Archivierung etc.] und 60 €* an den/die Prüfer/in.

  • 220 €* für Teil II [Methoden & Anwendung]

Hier gehen 120 €* an den BBGM e.V. und 100 €* an den/die Prüfer/in, da hier der Korrekturaufwand höher ist. In diesem Kostensatz sind folgende Leistungen enthalten:

  • Prüfungsentwicklung und -weiterentwicklung
  • Randomisierte Zusammenstellung der Prüfungsfragen
  • Druck von Prüfungsunterlagen
  • Versand der Prüfungsfragen
  • Korrektur der Prüfungen
  • Übermittlung der Prüfungsergebnisse
  • ggf. [z.B. bei Nichtbestehen] Erläuterungen
  • Archivierung der Prüfungsergebnisse
  • Erstellung und Druck der Zertifikate

– Zusendung der Zertifikate bei Erfüllung aller Voraussetzungen Die Ausbildungsinstitutionen können selbst entscheiden ob Sie weitere Prüfungsgebühren erheben, z.B. für die Beaufsichtigung der Prüfung, Verwaltungsaufwand etc.

Mögliche Nachweise der Qualifikation

Zum Nachweis der erworbenen Qualifikation haben Teilnehmer/-innen an Ausbildungen in zertifizierten Ausbildungsinstitutionen folgende Möglichkeiten: 1. Ein Zertifikat der Ausbildungsinstitution unter Nennung der vermittelten Inhalte, Kompetenzen, Stundenanzahl etc. 2. Ein [weiteres] Zertifikat vom BBGM e.V. [siehe oben] mit der Bezeichnung der erreichten Ausbildungsstufe und des erworbenen Titels Zudem haben in Zukunft Absolventen mit BBGM-

Zertifikat, die zugleich Mitglied im BBGM e.V. sind die Möglichkeit, an einer Personenzertifizierung durch den BBGM e.V. teilzunehmen. Diese sieht den Nachweis regelmäßiger Fortbildungen vor. Dazu wird zukünftig eine Scheckkarte in Größe einer Visitenkarte mit folgenden Daten ausgehändigt: – persönliche Daten – Mitglieds- und Registrierungsnummer – Passbild – aktuell erreichte Qualifikation – Gültigkeitsdatum Die ausgehändigte Scheckkarte dient neben dem allgemeinen Nachweis der eigenen Qualifikation auch als Ausweis gegenüber Kunden und Partnern des BBGM e.V. und berechtigt zur Inanspruchnahme weiterer Vorteile. Das Verfahren zur Personenzertifizierung wird 2015 veröffentlicht.

 

FAQ - Eingangsvoraussetzungen für Teilnehmer/innen an den Prüfungen der Ausbildungsstufen I

Wer darf an der Prüfung zur Ausbildungsstufe I [Wissen] mit dem Abschluss „Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement“ teilnehmen?

Auszug aus der Prüfungsordnung Pkt. 1.2:

Für die Zulassung und somit auch Anmeldung zur Prüfung „Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement [BBGM]“ sind folgende Eingangsvoraussetzungen zu erfüllen:

  • ein abgeschlossenes Hoch- oder Fachhochschulstudium, eine erfolgreich abgeschlossene Fachschulausbildung oder die Ausbildung zum Techniker/Meister. Studierende eines Hoch- oder Fachhochschulstudiengangs können ebenfalls an der Prüfung teilnehmen. Die Interessenten können auch durch Vorlegen von Zeugnissen bzw. auf andere Weise glaubhaft versichern, dass sie Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die eine Zulassung zur Ausbildung/Prüfung rechtfertigen. Der Nachweis einer einschlägigen Berufserfahrung ist auf dieser Ausbildungsstufe noch nicht erforderlich.
  • Quereinsteigern ist es somit möglich, direkt die Prüfung abzulegen ohne vorher das Bildungsangebot einer Ausbildungsinstitution genutzt zu haben.
  • Eine direkte Anmeldung von Teilnehmer/-innen über den BBGM e.V. ist nicht möglich. Die Teilnehmenden melden sich über eine Ausbildungsinstitution für die Prüfung an.
  • Bezahlung der Prüfungsgebühr bis spätestens 2 Wochen vor dem Prüfungstermin

Erläuterungen:

Die Ausbildungsstufe I [Wissen] ist somit für alle Personen geeignet, die auch ohne Berufserfahrung im Gesundheitswesen eine Fortbildung/ Ausbildung im Bereich „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ absolvieren möchten.

Mögliche Voraussetzungen:

  • Personen, die eine berufliche Umorientierung ins Gesundheitswesen anstreben (Quereinsteiger)
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium
  • ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium
  • eine erfolgreich abgeschlossene Fachschulausbildung (d. h. eine Weiterbildung im beruflichen Sinne mit entsprechenden Zeugnis/Zertifikat im Personal- oder Gesundheitswesen)
  • eine abgeschlossene Ausbildung zum Techniker oder Meister
  • aktuell Studierende eines Hoch- oder Fachhochschulstudiengangs (Zulassung durch Vorlage eines Zeugnisses/Zertifikats im Bereich Personal – oder Gesundheitswesen)
  • Personen, die bereits eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich (vorzugsweise Personal- oder Gesundheitswesen) vorweisen können
  • Personen, die auf andere Weise glaubhaft versichern, dass sie Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die eine Zulassung zur Ausbildung/Prüfung rechtfertigen (d. h. durch Bestätigung des Arbeitgebers bei Übernahme/auf Vorbereitung von Tätigkeiten im Personalwesen und/oder Gesundheitswesen)
FAQ - Eingangsvoraussetzungen für Teilnehmer/innen an den Prüfungen der Ausbildungsstufen II

Wer darf an der Prüfung zur Ausbildungsstufe II [Methoden & Anwendung] mit dem Abschluss „Betriebliche/r Gesundheitsmanager/in“ teilnehmen?

Auszug aus der der Prüfungsordnung Pkt. 2.1:

Für die Zulassung und somit auch Anmeldung zur schriftlichen Prüfung II [Methoden & Anwendung] sind folgende Eingangsvoraussetzungen zu erfüllen:

  • erfolgreiches Bestehen der schriftlichen Prüfung I [Wissen] des BBGM e.V. und Teilnahme an der Ausbildungsstufe II [Methoden & Anwendung] bei einer beim BBGM e.V. zertifizierten Ausbildungsinstitution [hier ist ein Nachweis durch die Ausbildungsinstitution zu erbringen].
  • Ein Quereinstieg ist hier nicht möglich.
  • Eine direkte Anmeldung von Teilnehmer/-innen über den BBGM e.V. ist nicht möglich. Die Teilnehmenden melden sich über eine Ausbildungsinstitution für die Prüfung an.
  • Bezahlung der Prüfungsgebühr bis spätestens 2 Wochen vor dem Prüfungstermin

Erläuterungen:

Für die Ausbildungsstufe II muss mindestens einer der nachfolgend genannten Punkte zutreffen:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium
  • ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium
  • eine erfolgreich abgeschlossene Fachschulausbildung (d. h. eine Weiterbildung im beruflichen Sinne mit entsprechenden Zeugnis/Zertifikat im Personal- oder Gesundheitswesen)
  • eine abgeschlossene Ausbildung zum Techniker oder Meister
  • aktuell Studierende eines Hoch- oder Fachhochschulstudiengangs (Zulassung durch Vorlage eines Zeugnisses/Zertifikats im Bereich Personal – oder Gesundheitswesen)
  • Personen, die bereits eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich (vorzugsweise Personal- oder Gesundheitswesen) vorweisen können
  • Personen, die auf andere Weise glaubhaft versichern, dass sie Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die eine Zulassung zur Ausbildung/Prüfung rechtfertigen (d. h. durch Bestätigung des Arbeitgebers bei Übernahme/auf Vorbereitung von Tätigkeiten im Personalwesen und/oder Gesundheitswesen)
  • Personen, welche die schriftliche Prüfung Stufe I [Wissen] erfolgreich abgeschlossen haben (hier ist ein Nachweis durch die Ausbildungsinstitution zu erbringen)

Ein Quereinstieg ist hier somit nicht möglich!

Die vollständigen – durch den BBGM erarbeiteten – Empfehlungen zur Ausbildung betriebliche/r Gesundheitsmanager/in, stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

Empfehlung Ausbildung von Gesundheitsmanagern

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